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Spielzeug welches den Kindern Phantasie abverlangt wird, ist die beste Unterstützung für die kognitive Entwicklung
Der Wert des Spiels 2. Teil

Spielen fördert die drei Grundlagen für das Lernen: Kompetenz, Autonomie und Angenommensein. In diesen drei Bereichen bietet das Spiel die Ausgangsbasis für Lernprozesse, denn das Kind kann sich hier selbstbestimmt und an eigenen Interessen orientiert in einer wohlwollenden Umgebung mit Herausforderungen auseinandersetzen. 

 

Wie kann ich als Eltern diese Voraussetzungen schaffen?


Sie sollten eine anspruchsvolle Umgebung schaffen, in der sich die Kinder frei beschäftigen können. Spielzeug, welches Raum für die phantasivolle Interpretationen der Kinder lässt, ist nun neben der geborgenen Spielsituation das wichtigste Instrument für die Förderung der kindlichen Entwicklung: Einfach geformte, nicht zu detailliert bemalte Holzfiguren von Ostheimer  etwa lassen neben der erwähnten Offenheit für Phantasie die sensorische Erlebnis des natürlich belassenen Holzes erlebbar machen. Die Figuren geben ein schönes und liebenswertes Abbild der Welt wider. Über die Feinheiten der elementaren sensorischen Eindrücke, die ein Kleinstkind bei der Erkundung einer solchen sanft geformten Holzfigur erlebt, sind sich die wenigsten Eltern bewusst. (Hier gehts zur Verlosung einer wunderschönen Krippe mit Holzfiguren von Ostheimer) Auch unter dreijährige spielen schon intensiv Rollenspiele wie Kaufmannsladen oder Mutter-Vater-Kind. Altersgerechtes Spielzeug für diese Phase ist besonders wichtig. 

 

Sinnvolles Spielzeug wie die Holzfiguren von Ostheimer, ist langlebig und jahrelang in Nutzung: Ab einem Jahr kann es intensiv erkundet werden, später, ab zwei Jahren, in seiner Funktion im Einzel- und noch später im Rollenspiel verwendet werden. Auch in Puppen mit »wenig Profil« d.h. in Puppen, die nur in ihrer Andeutung Mensch sind: aus Holz geschnitzte Puppen, Puppen aus Stroh oder Wolle usw. – oft sogar ohne Gesicht – kann viel hineingedacht werden. Die Weichpuppen von Käthe Kruse (www.käthekruse.de) geben der Phantasie der Kinder genug Raum, sie regen besonders zur Verarbeitung von angestauten Gefühlen an.  


Wichtig ist, dass die Eltern die Kinder gezielt in freien Spielsituationen beobachten. Dabei können sie erkennen, welche Themen das Kind gerade beschäftigen und wie sie es auf dem Lernweg weiter unterstützen können. Das Heranführen an das gemeinsame Spiel und das damit verbundene intensive soziale Lernen, sollten Eltern ebenfalls durch wenige ausgesuchte Spielzeuge fördern, zum Beisüile auch durch altersgerechte Lernspiele, die viel Interaktion bedürfen. So lernen Kinder sozialen Umgang spielerisch und üben dabei wichtige Eigenschaften wie z.B. Geduld, Gerechtigkeitsempfinden, Frustrationstoleranz auf ganz natürliche Art und Weise. 

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